Dienstag, 22. Dezember 2009

Apple Angriff auf Kabel-TV

Disney und "Gossip Girl"-Produzent CBS an Abo-Angebot interessiert - Apple Tablet soll im März kommen

Apples Pläne seinen Musik-Serivce iTunes zu überarbeiten und Fernsehsendungen zum Abo-Preis anzubieten, scheinen immer konkretere Formen anzunehmen. Bereits im Sommer 2009 waren erste Gerüchte aufgetaucht, dass das Unternehmen aus Cupertino den traditionellen Kabel-TV-Anbietern das Business streitig machen will. Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge überlegen CBS und Disney Vereinbarungen mit Apple einzugehen.

Details offen

Der Service soll informierten Kreisen zufolge 2010 starten und verschiedene TV-Channels zum Abo-Preis von etwa 30 US-Dollar im Monat bieten. Unklar ist bislang, ob einer der Sender bereits fix zugesagt hat und welchen Umfang das Angebot haben könnte. So sei ein Diskussionspunkt, ob etwa alle Sendungen und Serien eines Senders zur Verfügung gestellt werden sollen.

Neues iTunes

Das Vorhaben sei jedenfalls Teil eines größeren Plans, iTunes neu zu gestalten. Apple hat vor kurzem den Musik-Streaming-Service Lala übernommen. Beobachter gehen davon aus, dass man die Technologie in Cupertino unter anderem dazu nutzen wolle, um iTunes in eine Art Social Broadcasting Plattform zu verwandeln, über die jeder User eigene Videos veröffentlichen kann. Gleichzeitig mit dem Kauf hat das Unternehmen auch erstmals Videos-Streaming-Apps im App Store zugelassen. Über iTunes sollen in Zukunft den Gerüchten zufolge Streaming-Videos, Sender-Abos und auch wie in den USA auch bisher einzelne Serien und Filme zur Auswahl stehen.

Unternehmen skeptisch

Ganz reibungslos dürften Apples Pläne nicht über die Bühne gehen, denn Medienunternehmen wie Viacom, Time Warner und Discovery Communications stehen dem Angebot offenbar skeptisch gegenüber. Die Sender befürchten, dass Apple keine Werbung schalten will und ihnen dadurch hohe Einnahmen entgehen. Die genauen Details seien dem Bericht zufolge aber noch nicht ausgearbeitet und Verhandlungssache. Apple könnte 2 bis 4 US-Dollar pro Abonnent für Sender wie CBS oder ABC und 1 bis 2 Dollar für kleinere Sender bezahlen. Das sei teilweise mehr als die Sendeanstalten von Kabel-TV-Betreiber bekämen.

Disney und CBS

Disney gilt als relativ sicherer Kandidat, um mit Apple ins Geschäft zu kommen. Apple-CEO Steve Jobs ist größter Anteilseigner an dem Unternehmen. Damit könnten über iTunes Sender wie ABC, der Disney Channel oder ABC Family anboten werden. Auch CBS sei laut mit den Verhandlungen vertrauten Personen interessiert, Sender wie The CW über den die populäre Serie "Gossip Girl" ausgestrahlt wird, über iTunes zur Verfügung zu stellen. Die Serie gilt auf iTunes als eine der erfolgreichsten Shows, die Apple derzeit bereits zum Download anbietet.

Keines der Unternehmen will zu den Gerüchten Stellung nehmen. Wann und in welcher Form ein derartiges Angebot über iTunes starten könnte, ist noch nicht klar. Die Verhandlungen betreffen zudem offenbar nur die US-Sender. Ob derartige Gespräche auch in Europa geführt werden, ist nicht bekannt.

Apple Tablet

Die selben Personen, mit denen das Wall Street Journal gesprochen hat, haben zudem März als Erscheinungstermin für das Apple Tablet genannt. Der Termin ist nicht neu und wurde Anfang Dezember schon von Oppenheimer-Analyst Yair Reiner ins Auge gefasst. Offenbar soll im Februar mit der Produktion begonnen werden. Ob der Launch des Apple Tablets mit dem Start eines neuen iTunes-Angebots zusammenfallen könnte, geht aus den bisherigen Berichten nicht hervor. Da das - offiziell natürlich noch immer nicht bestätigte Gerät - aber offenbar als multimediales Entertainment Gadget mit größerem Display als iPhone und iPod Touch geplant ist, wäre eine gemeinsame Präsentation sinnvoll.

Tracker für Freund und Feind


"One Force Tracker" lokalisiert und kommuniziert in Echtzeit - System universell erweiterbar

Das Rüstungsunternehmen Raytheon hat vergangenen Mittwoch im Rahmen der 2009 Intelligence Warfighting Summit in Tucson eine iPhone-Applikation vorgestellt, die auf Echtzeitkarten Freunde und Feinde live lokalisieren kann und eine sichere Kommunikation ermöglicht.

Universell

Die App funktioniere laut den Entwicklern auf jedem iPhone. Neben den bekannten GPS-Funktionen soll die "One Force Tracker" genannte Anwendung auch Status-Updates in Echtzeit liefern. So können Soldaten feindliche Stellungen markieren und an die Zentrale weitergeben. Von dort aus, werden die neuen Informationen an alle Verbündeten ausgesandt. Der Dienst soll auch Zwischenfälle mit befreundeten Truppen minimieren. Die Echtzeitkarte erlaube rasche Änderungen an Plänen. Soldaten würden so unmittelbar über umgeleitete Truppenzüge in Kenntnis gesetzt.

Ausbaubar

Um für den Krieg gerüstet zu sein, will Raytheon dennoch ein wenig Hand am iPhone anlegen. Für die universelle Kommunikation sei es laut dem Hersteller notwendig, dass für die App GPS und Sprachkommunikation gleichzeitig funktionieren. Das Unix-Betriebssystem des iPhones ließe dies eigentlich zu, doch Apple beschränkt die Multitasking-Fähigkeiten des Geräts, um den Stromverbrauch zu minimieren. Raytheon will deshalb eine schlagfeste Hülle für das Handy anbieten, die einen zusätzlichen Akku integriert.

Künftig sollen über die Schnittstelle des iPhones weitere Funktionen hinzugefügt werden. An welche Art der Sensoren man dabei denke, wollte das Rüstungsunternehmen bislang allerdings noch nicht sagen. Zur sicheren Kommunikation haben die Entwickler die Kommunikation codiert. Für einen besseren Datenschutz vor Hackern müsste allerdings ein Hardwareverschlüsselung an das iPhone angedockt werden.

Ziviler Einsatz

Wie aus dem Bericht der New York Times hervorgeht, muss der "One Force Tracker" allerdings nicht zwangsläufig für kriegerische Einsätze genutzt werden. So soll die Anwendung auch den Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr oder Rettung dienlich sein.

Gleichzeitig arbeitet Raytheon auch an weiteren zivilen iPhone-Applikationen. Unter anderem an einem Trainingssystem für Fluglotsen.

Head-Tracking-System

Technologie soll intuitiveres Zusammenspiel von Betrachter und Displays ermöglichen

Apple hat einen Patentantrag eingereicht, der "neue Methoden und Systeme zur Ausrichtung der Bildschirmanzeige basierend auf der Position des Betrachters" beschreibt. Demnach arbeitet das Unternehmen an neuen Head-Tracking-Lösungen für Displays.

Betrachtungswinkel

Ziel ist es, dass der Betrachter am Display abgebildete Objekte von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten kann, in dem er auf natürliche Weise seinen Kopf in die eine oder andere Richtung neigt. Dies soll ein intuitiveres Zusammenspiel zwischen Nutzer und Technologie ermöglichen. Die Position des Kopfes kann von einer Kamera oder Infrarotsensoren erfasst werden. Je nach Bewegung des Kopfes wird das Bild automatisch neu ausgerichtet.

Head-Tracking ist an sich keine neue Technologie. Der breite kommerzielle Einsatz ist allerdings noch nicht gegeben. Bislang nutzen neben Simulatoren auch einige wenige Spiele die Technologie. Eines der großen Projekte, die HT unterstützen werden, ist das kommende Rennspiel "Gran Turismo 5", dass in der Cockpit-Ansicht die Übersicht durch HT verbessern möchte.

Mehr iPhones als WindowsMobile Handys

Comscore-Studie zeigt deutlichen Trend in Richtung Apple - Blackberrys unangefochten an erster Stelle

Laut einer Statistik des Marktforschungsunternehmens ComScore sind in den USA erstmals tatsächlich mehr iPhones im Gebrauch als Windows Mobile-Handys. In den drei Monaten bis Ende Oktober konnte das Smartphone von Apple ordentlich zulegen, während die Nutzung von Windows Mobile-Geräten praktisch stagnierte. Unangefochten an der Spitze sind RIMs Blackberrys, die sich zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Starke Konkurrenz

Einen positiven Trend verzeichnen ebenfalls Android- und Palm-Handys, wobei Android bis zu den nächsten Zahlen im Februar dank "Droid" und Co. ordentlich zulegen dürfte. Symbian ist zwar ebenfalls am aufsteigenden Ast, die Nokia-Telefone spielen in den USA allerdings noch eher eine untergeordnete Rolle.

Unter Druck

Für Microsoft wird die Schlacht am Handy-Markt im härter. Nachdem Windows Mobile 6.5 eher negative Kritiken einstecken musste, werden alle Hoffnungen auf Version 7 gesetzt. WM 7 soll allerdings erst Ende 2010 erscheinen, bis dahin läuft man in jedem Fall Gefahr Boden zu verlieren.

Get a Mac-Add


Seit 2006 heizen mehr als 60 Spots das Verhältnis zu Microsoft kräftig an und sollen AnwenderInnen zum Umsteig animieren

Im Jahr 2006 startete der US-Computerkonzern Apple seine, von TBWA\Media Arts Lab gestaltete, "Get a Mac"-Kampagne. Seit damals wurden mehr als 60 verschiedene Spots gedreht, die sich über Microsoft und PCs lustig machen und die AnwenderInnen zu einem Umstieg auf Apple animieren sollen.

"Kampagne der Dekade"

Nun hat AdWeekMedia die "Get a Mac"-Kampagne zur besten Werbekampagne der Dekade gewählt. In der Begründung heißt es: "Die mehr als 60 Ads bringen Menschlichkeit in die Welt der Techik. Die "Live-Cartoon"-artigen Spots zeigen ein tiefes Verständnis für die AnwenderInnen und deren Art und Weise sich - auch emotionell - mit Technologie zu identifizieren. Die Genialität liegt auch im Casting: Der Mac-Guy, Justin Long, ist eine jüngere Version von Steve Jobs - der sich in seiner Haut wohl fühlt und dem PC-Guy, John Hodgman, als rundliche, blasse Version von Bill Gates. Für Apple als Marke schaffte die Kampagne den Eindruck man sei ein cooles und gesetztes Unternehmen, das sich über seine Konkurrenten lustig macht."

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Apple-Tablet soll im April ohne OLED kommen

Das Unternehmen soll laut Analysten mit Verlegern verhandeln, um Bücher nach App Store-Modell anzubieten

Zunächst hieß es, das ominöse Apple-Tablet kommt im Jänner. Dann war man von einem Start im Herbst 2010 ausgegangen. Nun will Oppenheimer-Analyst Yair Reiner erfahren haben, dass im Februar mit der Produktion begonnen werden soll. Der Marktstart würde damit auf Ende März oder April fallen, wie MarketWatch den Analysten zitiert.

Multitouch, kein OLED

Als Display soll ein 10,1 Zoll großer LCD-Multitouchscreen zum Einsatz kommen und kein OLED-Bildschirm, wie es zunächst geheißen hat. Medienberichten zufolge hätte die Integration eines OLED-Displays zu Verzögerungen geführt, weshalb das Tablet erst in der zweiten Jahreshälfte erwartet wurde. Apple führe zudem Gespräche mit Verlagen, um Bücher nach dem App Store-Modell anzubieten. 30 Prozent der Einnahmen sollen an Apple gehen, 70 Prozent an die Verleger. Der Preis des Geräts soll bei 1.000 US-Dollar liegen. Ob etwas an den Gerüchten dran ist, lässt sich schwer beurteilen. Apple kommentiert Berichte über mögliche Produkte nicht.

"Tablet Mac"

Erst vor kurzem war bekannt geworden, dass Apple den Namen Tablet Mac von einem US-amerikanischen Unternehmen übernommen hat. Dass es sich dabei um den offiziellen Namen handelt, ist zu bezweifeln. Es dürfte aber dennoch ein Hinweis auf das Gerät sein, mit dem Hintergrund, dass Apple es zu keinen Verwechslungen kommen lassen möchte.

Dienstag, 8. Dezember 2009

Apple kauft Musik-Streaming-Dienst

Übernahmen von Musik-Dienst Lala - iTunes soll offenbar erweitert werden

Der US-Technologieriese Apple hat den Online-Musikdienst Lala übernommen. Details zu dem Geschäft wurden bei dessen Bekanntgabe am Freitag nicht gemacht. Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte jedoch, der Konzern überlege, wie er seinen Online-Laden iTunes erweitern könne. Derzeit können dort Inhalte vor allem als Downloads erworben werden. Bei Lala wird Musik vornehmlich als Stream über das Internet direkt abgespielt.

100.000 Kunden

Im Oktober sagte Lala-Gründer Bill Nguyen, sein Unternehmen habe etwa 100.000 Kunden und erziele einen Umsatz von weniger als zehn Millionen Dollar. Kürzlich ging Lala eine Partnerschaft mit Google ein. Dabei ging es darum, Nutzern Kostproben von Liedern anzubieten sowie entsprechende Links, die zu Verkaufsportalen führen. Zu Lalas Investoren zählen Bain Capital Ventures, Ignition Partners und Warner Music.

Garantieverlust durch Rauchen vorm Mac

Apple-Service soll in zwei Fällen Reparatur abgelehnt haben, da Rechner Passiv-Rauch ausgesetzt waren

Während Österreich bekanntlich als eines der letzten Raucherparadiese gilt, ist man in den USA bekanntlich besonders streng, was das Qualmen angeht. Einem Bericht von Consumerist zufolge, ist bei zwei Mac-Nutzern die Garantie erloschen, weil sie in der Nähe ihrer Computer geraucht haben.

Gesundheitsrisiken

Beide User sollen unabhängig voneinander einen iMac bzw. ein MacBook mit verlängerter Garantie zur Reparatur gebracht haben. Nachdem man beim Service jedoch herausgefunden habe, dass die Computer Zigarettenrauch ausgesetzt gewesen seien, sei die Reparatur verweigert worden und die Garantie erloschen. Als Grund seien "Gesundheitsrisiken durch Passiv-Rauch" angegeben worden.

Kein Hinweis in Garantie

Nikotin werde von der Operational Safety and Health Administration (OSHA) als biologisch gefährlicher Stoff gelistet und kontaminierte Rechner könnten daher nicht repariert werden, habe ein Apple-Mitarbeiter gegenüber einer betroffenen Kundin erklärt. In der verlängerten Garantie würde darauf jedoch nicht hingewiesen. Während der MacBook-User sein Notebook selbst reparieren konnte, bleibe der iMac-Nutzerin nur die Möglichkeit die Reparatur selbst zu bezahlen.

MacPro noch schneller

Update bringt flottere Prozessoren und größere Festplatten - Upgrade nicht gerade billig

Apple hat still und heimlich sein Flaggschiff "Mac Pro" auf Vordermann gebracht. Die Taktrate des Vierkernprozessors wurde von 2,93 auf maximal 3,33 GHz gesteigert. Allerdings schlägt das Upgrade teuer zu Buche. Im Vergleich zum Basismodell mit 2,66 GHz kostet das hochgetaktete Top-Modell gut 1.000 Euro mehr.

Mehr Platz

Neu ist auch, dass man nun für jede der maximal vier Festplatten eine Kapazität von 2 Terabyte wählen kann. Das Upgrade von den standardmäßigen 640 GB auf 2 TB kostet immerhin 315 Euro, jede weitere 2 TB-Platte wird mit 495 Euro verrechnet.

Apple hat sich den Namen "TabletMac" gesichert


Namensrechte wurden von einem US-Unternehmen auf Apple überschrieben

Apple hat den Namen "TabletMac" von dem US-Unternehmen Axiotron übernommen. Das Unternehmen bietet zu Tablets umgebaute MacBooks an. 2007 hatte Axiotron dieses modifizierte MacBook unter dem Namen TabletMac angeboten. Mittlerweile wurden die Rechte jedoch an Apple übertragen, wie MacRumors entdeckt hat.

Hinweis auf den Namen?

Der Schritt könnte ein weiterer Hinweis darauf sein, dass man in Cupertino einen Tablet-Computer entwickelt. Dass ein derartiges Produkt tatsächlich unter dem Namen TabletMac auf den Markt gebracht wird, ist allerdings zweifelhaft. Gerüchten zufolge soll das Gerät mit iPhone OS und nicht mit Mac OS X laufen. In diesem Zusammenhang tauchte bereits iPad als möglicher Name auf. Außerdem ist das Wort "Mac" bei Apples mobilen Rechnern vorangestellt.

Keine Missverständnisse

Apple hat sich den Namen also wohl eher deshalb gesichert, damit keine Missverständnisse aufkommen können. Axiotrons umgemodeltes MacBook wird nun unter dem Namen ModBook angeboten.

Blackrain "knackt" iPhone unter drei Minuten

Über 20.000 entsperrte iPhone im Netz der Mobilkom - Katz-und-Maus-Spiel zwischen Apple und den Hackern

Im Juni 2007 brachte Apple sein iPhone auf den Markt. Seither hat das Handy nicht nur den Telekommunikationsmarkt umgekrempelt, sondern hat Kultstatus erreicht. Allein der drittgrößte heimische Mobilfunker Orange hat seit September 2008 über 90.000 iPhones verkauft. So Pressesprecher Tom Tesch am Montag zum Webstandard.

20.000 entsperrte iPhones im Netz der Mobilkom

Neben Orange bietet auch noch T-Mobile das Apple-Gerät an, außerdem sind zahlreiche entsperrte Endgeräte im Umlauf. So finden sich im Netz des Marktführers Mobilkom aktuell über 20.000 entsperrte iPhones. Bei "3" sind es 10.000. Die meisten dieser Handys werden hauptsächlich aus den USA oder Kanada "importiert". Dank niedrigem Dollarkurs, sind iPhones in den beiden Ländern „günstig" zu erstehen - und zahlreiche Touristen schlagen zu.

Volkssport

Das Hacken des Handys hat sich zum Volkssport entwickelt. Mit dem einfach zu benutzenden Programm Blackrain lassen Apple-Handys in Windeseile - unter drei Minuten - knacken. Der Fachbegriff dafür wurde "jailbreaken" getauft. Dadurch ist es nicht nur möglich die Mobilfunkbindung zu umgehen, sondern man kann auch Software aufspielen, die nicht von Apple autorisiert wurde. Etwa Programme die das Iphone in einen Wlan-Router verwandeln oder die die Nutzung von Voice-over-IP-Anwendungen, wie Skype, über UMTS-Netz erlauben.

Katz-und-Maus-Spiel

Seitdem das iPhone im Handel ist, gibt es ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Apple und den Hackern. Mit jedem Software-Update von Apple, laufen unachtsame Benutzer gehackter iPhones Gefahr, ihr Gerät außer Gefecht zu setzen. Allerdings ist es der Hacker-Community bisher immer gelungen sämtliche Sicherheitsmaßnahmen von Apple zu umgehen.

Apple testet bereits nächste iPhone-Generation

Feldversuch in San Francisco im Gange - Neues Modell trägt Identifikation "iPhone3,1"

Wie MacRumors berichtet, hat Apple bereits mit den Feldversuchen für die kommende iPhone-Generation begonnen. Die Seite stützt sich dabei auf Informationen des App-Entwicklers Pandav, wonach im November erstmals iPhones mit der internen Versionsnummer 3,1 das hauseigene Programm iBart genutzt haben. iBart ist ein Info-Dienst für Nutzer des Öffentlichen Transportsystems San Franciscos.

Analysiert

Pandav bezieht seine Statistiken von PinchMedia, dass iPhone-Nutzerstatistiken auf die spezifischen Modelle des Handys herunterbricht. Das erste iPhone trägt die Identifikation "iPhone1,1", das iPhone 3GS wird als "iPhone2,1" erkannt. Beim entdeckten "iPhone3,1" müsse es sich demnach um ein neues Modell handeln. Vermutlich werden zurzeit Beta-Tester damit beauftragt, das neue iPhone unter realen Bedingungen zu testen.

Wann?

Die Tests geben Rückschluss auf die Markteinführung des neuen iPhones. Das iPhone 3GS wurde bereits im Oktober 2008 im Feld getestet und erschien im Juli 2009, daher wird das kommende iPhone für Mitte 2010 erwartet.