Dienstag, 21. September 2010

LTE für iPhone 5G

Analyst heizt Gerüchte über nächstes iPhone an – Apple soll bei Mobilfunk-Chip von Infineon zu Qualcomm wechseln

Wenn im Juni 2011 mit hoher Wahrscheinlichkeit die nächste Version des iPhone präsentiert wird, könnte das Apple-Handy bereits in Netzen der nächsten Mobilfunkgeneration surfen. Analyst Ashok Kumar von Rodman & Renshaw ist jedenfalls sicher, dass das iPhone 5 sowohl 3G als auch den 4G-Standard LTE unterstützen wird, berichtet Cnet.

Wechsel zu Qualcomm

Hersteller Qualcomm soll die 4G-Chips für das iPhone 5 sowie die Chips für die angebliche CDMA-Version des Apple-Handys für den US-Mobilfunker Verizon liefern. Im aktuellen iPhone ist ein 3G-Chip von Infineon verbaut. Ende August war bekannt geworden, dass Intel die Mobilfunkchipsparte von Infineon für 1,4 Milliarden US-Dollar übernimmt.

Schneller surfen mit LTE

Die österreichischen Mobilfunker rüsten bereits für 4G hoch. Erst am Montag ging die Frequenz-Auktion zu Ende, bei der A1 Telekom Austria, T-Mobile 3 und Orange Frequenzen für mobile Breitbanddienste ersteigerten. LTE soll Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s erreichen. In den USA gibt es bereits 4G-Smartphones wie das HTC Evo 4G. Allerdings handelt es sich in dem Fall bei 4G nicht um LTE, sondern um WiMAX.

Neues iPad

Der Analyst greift auch die jüngsten Gerüchte über das nächste iPad auf. Wie bereits zuvor spekuliert worden war soll das zweite iPad über ein 7-Zoll-Display und zwei Kameras verfügen und bereits Anfang 2011 auf den Markt kommen. Ob das kleinere iPad das 10-Zoll-Modell ablösen oder ergänzen soll, ist noch nicht klar.

Die Stärken des iPads

In vielen Bereichen schwächelt das iPad, doch bei Casual Games und zum Zeitunglesen ist es ideal

Wozu braucht man nun eigentlich ein iPad? Diese Frage beschäftigt interessierte Nutzer und IT-Journalisten auch noch Monate nach dem Marktstart. Es gibt keine Funktion, die nicht schon von Computern oder Smartphones abgedeckt wird. Und doch: bei Konferenzen, Meetings oder auch in Cafés, auf Bahnhöfen oder Flughäfen wird Apples Tablet häufiger gesichtet. Erst die Langzeitnutzung zeigt, wo die wahren Stärken des iPad liegen: beim Schmökern und Spielen.

Schmökern

Das 10 Zoll große Touch-Display und die lange Laufzeit machen das iPad zum idealen Lesegerät für News, Magazine, E-Mails und Dokumente. Viele News-Portale haben bereits eigene Apps, die den iPad-Bedinungen angepasst sind. Über den Safari-Browser können natürlich auch die normalen Websites der Medien angesurft werden, wobei sich hier jedoch die fehlende Unterstützung von Flash oft bemerkbar macht. Portale wie Wired haben es jedoch verstanden, mit ihren iPad-Apps kostenpflichtige Ausgaben mit Mehrwert durch interaktive Layouts zu schaffen. Eine herausragende Anwendung ist etwa auch Flipboard, das den Facebook- und Twitter-Account mit verschiedenen anderen Quellen für News und Fotos zu einem persönlichen Magazin mixt.

Spielen

Ein zweites ideales Einsatzgebiet sind Games und Unterhaltungsanwendungen, deren Interface und Spielprinzip die Multitouch-Eingaben voll ausnutzen. Gerade bei den Casual Games für zwischendurch gibt eine große Auswahl - ob nun Physics-Games, Denkspiele, Puzzle, Point-and-Click oder Click-Management. Spiele wie Monkey Island 2 oder Plants vs. Zombies HD haben die iPad-Steuerung gut umgesetzt.

Business-Anwendungen

Jason Hiner von TechRepublic ist auch der Meinung, dass die Stärken des iPads bei der Multitouch-Steuerung auch zu Business-Anwendungen führen werden. So seien in Zukunft etwa Bestellformulare oder Kunden-Präsentationen denkbar, die stärker auf Touch-Eingaben basieren und dadurch ansprechender und einfacher werden. Hiner geht davon aus, dass bald mehr Firmen das iPad für Unternehmenszwecke einsetzen werden. Zum Musikhören oder Videos ansehen sei das iPad für Hiners Geschmack hingegen zu sperrig und schwer. Mit einer kleineren Version, die angeblich Anfang 2011 vorgestellt werden soll, könnten dies Bedenken aus dem Weg geräumt werden.

Mehr Funktionen mit iOS 4.2

Mit dem Update auf iOs 4.2 werden einige fehlende Funktionen nachgereicht. So wird das iPad ebenfalls wie das iPhone Multitasking-fähig, es erhält eine Druckfunktion und die Möglichkeit Apps in Ordnern zu sortieren.

SMS Freischaltung für FACETIME

Im Rahmen der Registierung - Nutzer berichten von erhöhten Telefonrechnungen

Apples Videotelefonie-Dienst Facetime verursacht bei Kunden einiger Mobilfunkanbieter zusätzliche Kosten. Nutzer aus Deutschland berichteten von erhöhten Telefonrechnungen, weil der Registrierungsvorgang für den Dienst zuvor mehrmals fehlgeschlagen war.

Über Facetime lassen sich mittels WLAN Videotelefonate von iPhone 4 zu iPhone 4 führen. Um den Service aber nutzen zu können, bedarf es zuvor einer Registrierung bei Apple. Dafür sendet das Gerät, bei Aktivierung von Facetime, automatisch eine SMS an eine Telefonnummer in Großbritannien. Schlägt der Vorgang fehl, kann es passieren, dass die SMS erneut gesendet wird. Eine Lösung für das Problem will die Technikseite "iPhoneinCanada" gefunden haben, und zeigt diese in einem kurzen Tutorial.

Handhabung

Ein deutscher Nutzer beklagt sich etwa, dass sich innerhalb eines Tages rund zehn Euro an Telefonkosten anhäuften. Er habe versucht Facetime mit seinem SIM-Lock-freien iPhone 4 aus Großbritannien im Netz von O2 Deutschland zu nutzen, wie in den Apple-Foren zu lesen ist.

Auch iPhone-Exklusivpartner T-Mobile Deutschland verlangte zuerst Geld für von Facetime ausgehende SMS, mittlerweile würden die Textnachrichten aber nicht mehr in Rechnung gestellt. Anders bei T-Mobile in Österreich. Auf der Homepage des Mobilfunkers wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für die Registrierung von Facetime "einmalige" Kosten in Form einer SMS anfallen. Davor erscheine jedoch eine Pop-up-Meldung auf dem iPhone-Display: "Registration. Möglicherweise fallen vom Netzbertreiber SMS-Gebühren beim Aktivieren von FaceTime an."

Anders verhält sich Orange Austria, der zweite iPhone-Anbieter in Österreich. Durch Facetime versendete Nachrichten nach Großbritannien "werden den Kunden nicht verrechnet", bestätigte Tom Tesch, Manager Corporate Communications bei Orange.

Der Netbook-Killer: iPad

Händler: Tablets ersetzen kleine Laptops zu nehmend

Es sieht so aus, als wären Netbooks auf dem besten Weg zu einer kurzfristigen Modeerscheinung zu verkommen. Wie der Chef des führenden US-Elektrofachhändlers Best Buy Brian Dunn gegenüber dem Wall Street Journal (via Engadget) bestätigte, scheint das iPad den Markt für die kleinen Laptops für sich zu gewinnen. Die Zeitung zitierte zunächst noch, dass sich die Netbook-Verkäufe seit dem Start des Apple-Tablets halbiert hätten. Best Buy betonte später allerdings, dass noch keine konkreten Zahlen vorlägen und es sich hierbei um eine Schätzung handele.

Tablets im Aufwind

Künftig dürfte sich der Wettbewerb für Netbooks noch weiter verschärfen. Apple mag zwar das Geschäft mit Tablets angekurbelt haben, doch die Konkurrenz scharrt schon in den Startlöchern. Am Wochenende hat etwa Samsung das Android-basierte "Galaxy Tab" in den USA auf den Markt gebracht. Weitere Geräte mit Googles Betriebssystem werden noch bis Ende 2010 folgen, der große Schub dürfte dann Anfang 2011 einsetzen.

iPad auch in China verfügbar

Offiziell erst jetzt, aber der Tablet-PC ist in der Volksrepublik schon seit Monaten zu haben

Auch in China haben sich zum offiziellen Start des iPads heute, Freitag, lange Schlangen vor den Läden gebildet. Vor dem Apple-Shop in der Hauptstadt Peking hatten sich die ersten Fans bereits am Dienstag angestellt. In Shanghai standen die Kunden seit Mitternacht Schlange. In vielen Technikläden in China war das iPad aber schon seit Monaten zu haben. Das iPad kam Anfang April in den USA in den Handel, in Österreich ist der offizielle Verkauf am 23. Juli angelaufen.

Kein 3G

Der Tablet-PC ist etwa so groß wie ein DIN-A4-Blatt und wird über einen berührungsempfindlichen Bildschirm bedient. Es soll eine neue Klasse von Geräten schaffen - zwischen Smartphone und Computer. Apple verkauft in China aber nur eine Version des iPad ohne 3G-Anbindung (aber mit WiFi).

Bekannte Parallels-App für iPad



Mobile App für iPhone, iPad und iPod Touch steht zum Download bereit steht - Für User des Parallel Desktop 6

Parallels teilte am Mittwoch mit, dass die Parallels Mobile App für iPhone, iPad und iPod Touch zum Download bereit steht.

Die App erlaubt es Benutzern von Parallels Desktop 6, mit ihrem iPad, iPhone oder iPod Touch jederzeit auf die Windows-Anwendungen ihres Mac von jedem Netzwerk und von jedem Ort aus zuzugreifen.

iPads mit Kamera in Sicht

Apple soll Produktzyklus verkürzen und FaceTime auf mehrere Produkte ausweiten

Mit dem Start des zweiten iPads könnte Apple seinen bisherigen Produktzyklus von zwölf Monaten aufgeben. Das erste iPad wurde dieses Jahr im Jänner vorgestellt und kam in den USA Anfang April auf den Markt. AppleInsider will nun erfahren haben, dass der Nachfolger schon im ersten Quartal 2011 in die Läden kommen und der Konzern aus Cupertino massiv auf FaceTime setzen wird.

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iPad mit Kamera

Das zweite iPad soll mit einer Kamera und Unterstützung für Apples Videotelefonie-Anwendung FaceTime ausgestattet sein. Das Modell soll bei Apple bereits die erweiterte Testphase erreicht haben, wie der Blog von einer Person erfahren habe, die schon früher richtige Informationen zu zukünftigen Apple-Produkten geliefert habe. Schon zuvor waren Gerüchte über das nächste iPad aufgetaucht. So wurde von einem zusätzlichen, kleineren Modell mit einem 7 Zoll großen Display berichtet. Auch war von einem vorgezogenen Marktstart die Rede.

FaceTime als Industrie-Standard

Daneben wird nun kolportiert, dass das Unternehmen alle seine mobilen Produkte mit FaceTime ausstatten und die Technologie anderen Herstellern zur Verfügung stellen will. Aktuell kann FaceTime auf dem iPhone 4 und dem neuen iPod Touch genutzt werden. Der Konzern aus Cupertino würde jedenfalls daran arbeiten, FaceTime langfristig zum Industrie-Standard für Videotelefonie zu machen. Video-Chat-Software-Entwickler Qik hat bereits angekündigt, FaceTime-Unterstützung in seine eigenen Apps zu integrieren, sobald Apple dies zulasse.