Dienstag, 20. Oktober 2009

Neue Macs zu Windows 7 Start?

Berichten zufolge sollen heute neue iMacs, MacBooks und Mac Minis vorgestellt werden

Apples außerordentlich guten Zahlen für das vierte Quartal 2009, das am 26. September endete, folgt die indirekte Ankündigung neuer Produkts für das kommende Quartal. Anlässlich der Bekanntgabe der Unternehmenszahlen, hat Finanzchef Peter Oppenheimer angekündigt, dass das Unternehmen in Zukunft von einem geringeren Wachstum und einer niedrigeren Gewinnspanne ausgeht. Grund dafür könnten neue iMacs, MacBooks und Mac Minis sein, die Berichten zufolge schon am Dienstag vorgestellt werden sollen.

Höhere Fracht- und Komponentenkosten

Apple geht von deutlich höheren Flug-Frachkosten im ersten Quartal des Fiskaljahres 2010 als sonst aus. Was das Unternehmen in den kommenden Monaten transportieren will, hat der Konzern natürlich nicht verraten. Es habe allerdings nichts mit dem iPhone zu tun, zu so viel Auskunftsbereitschaft ließ sich COO Tim Cook immerhin hinreißen. Man könne aber nicht konkreter auf ein Produkt eingehen. Laut dem Finanzchef werde es im kommenden Quartal außerdem höheren Komponenten-Kosten geben.

Tablet oder iPod Touch mit Kamera?

Könnte das alles auf ein Mac Tablet hinweisen, das schon so lange durch die Gerüchteblogs geistert? Die Blogger von 9to5mac glauben nicht daran und gehen eher von einem neuen iPod Touch mit Kamera aus, der gerüchteweise ja schon zum vergangenen iPod-Event vorgestellt werden hätte sollen. Beobachter erwarten das ominöse Tablet außerdem erst Anfang 2010. AppleInsider lässt sich indes auf keine Spekulationen über das neue Produkt ein.

Billigere Macs?

Zudem werde es bei zukünftigen Produkten einen "höheren Wert" und niedrigere Gewinnspannen als bei ihren Vorgängern geben, so Oppenheimer. Das könnte auf eine Preissenkung bzw. gleichbleibende Preise bei besserer Ausstattung von neuen Macs hindeuten. Apple geht bei Erneuerungen einer Produktserie schon seit längerem so vor, neue Geräte zum Preis der alten anzubieten. Das habe etwa im Fall des MacBooks dazu geführt, dass die Apple-Notebooks mittlerweile 74 Prozent der Mac-Verkäufe ausmachen.

Neue Macs noch am Dienstag

In den vergangenen Tagen waren bereits Gerüchte aufgetaucht, dass der Hersteller aus Cupertino Microsoft den Start von Windows 7 am 22. Oktober nicht nur mit einer Gegen-Kampagne, sondern auch mit neuen Macs verpatzen könnte. Laut dem generell sehr zuverlässigen Daring Fireball-Blogger John Gruber könnten noch am Dienstag ein neues Plastik-MacBook, überarbeitete iMacs mit neuem Design, neue Mac Minis mit Mac OS X Server, eine neue Magic Mouse mit Multitouch und ein "Trackpad-Gadget" mit Multitouch-Unterstützung für Desktop-Macs kommen.

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Apple liefert "Jailbreak-sichere" iPhones aus

iPhone Dev-Team beißt sich am neuen Boot-Rom die Zähne aus - vorerst

Es ist ein ewiges Katz-und-Maus-Spiel. Während Apple konsequent versucht sein populäres Mobiltelefon iPhone abzuschotten und damit nicht lizenzierte Software auszusperren, bemühen sich Hacker darum, die Sicherheitssysteme zu unterwandern. Auf jedes Update folgt ein Hack, auf jeden Hack erfolgt ein Update. Mit einer gravierenderen Änderung am Startverzeichnis des Handys, will der Hersteller den Tüftlern nun einen Strich durch die Rechnung machen.

Apple liefert seit Kurzem iPhone 3GS-Modelle mit einem neuen Boot-Rom aus, das vor dem 24kpwn-Exploit geschützt ist, berichtet unter anderem der Blog iClarified.

Unmöglich

Ein Hacker vom iPhone Dev-Team bestätigte indes, dass der Verlust des Exploits einen herkömmlichen Jailbreak vorerst unmöglich mache. Bislang war es mit Hilfe eines online erhältlichen Software-Tools recht einfach, sein Mobiltelefon zu knacken und für unauthorisierte Anwendungen zu öffnen. Das Dev-Team muss sich zurzeit auf die Suche nach einer neuen Lücke machen.

Fragwürdig

Inwiefern es gerechtfertigt ist, dass Apple das iPhone hermetisch abschließt, steht indes zur Diskussion. Denn damit verbietet man indirekt, dass Kunden ihr gekauftes Telefon nach Belieben verwenden.

iPod-Doping: Marathon-Siegerin disqualifiziert

Entscheidung entfacht Streit um US-Leichtathletikreglement - Nutzung von jeglichen elektronischen Geräten untersagt

In den USA sorgt derzeit die Disqualifizierung der Siegerin eines Marathonlaufs in Milwaukee für einigen Diskussionsstoff. Jennifer Goebel, so der Name der 27-Jährigen, wurde der Siegespreis in der Damenwertung beim Lakefront Marathon nun Tage nach dem eigentlichen Laufevent wieder aberkannt, da die Veranstalter nachträglich auf ein Foto aufmerksam wurden, das sie während des Laufens mit einem an der Hüfte befestigten iPod zeigt.

Abmachung

Grundlage für das harte Urteil der Rennleitung war dabei eine Klausel des aktuell geltenden Reglements des US-Leichtathletikverbandes USA Track & Field (USATF) , derzufolge die Verwendung von elektronischen Geräten bei Laufevents zumindest in den Eliteklassen generell nicht gestattet ist. Wie das US-Lokalblatt Journal Sentinel berichtet, blieb Goebel, die sich letztendlich nur wenige Tage über ihren Marathonsieg freuen durfte, nichts anderes übrig, als das von ihr erlaufene Preisgeld in der Höhe von 500 Dollar wieder abzugeben.

Unverständnis

Die Disqualifikation aufgrund des iPods kann sie nicht verstehen. "Ich finde das lächerlich. Ich habe dort mitgemacht, um ein spaßiges Rennen mit Freunden zu erleben", ärgert sich Goebel. Den Musikplayer habe sie ohnehin nur zwischen Meile 19 und 21 eingeschaltet gehabt, um sich ein wenig mit einem Mix aus Alternative Rock und Techno anzutreiben. Genau hierin liegt der Auffassung des Rennkomitees des Lakefront Marathons aber der springende Punkt. So soll das USATF-Reglement unter anderem verhindern, dass einzelne Läufer sich durch die Zuhilfenahme von Musik, die durchaus auch einen anspornenden Effekt haben kann, einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber ihren Mitstreitern verschaffen können.

Diskussion

"In den USA wird bereits seit geraumer Zeit heftig darüber diskutiert, ob Sportlern die Verwendung elektronischer Geräte während eines Marathonlaufs erlaubt sein soll oder nicht", erklärt Mark Milde, Sportlicher Leiter bei SCC Running, im Gespräch. Auch beim Veranstalter des Berlin-Marathons, der größten Marathonveranstaltung für Läufer in Deutschland, sei man sich dieser Problematik durchaus bewusst. "Wir halten diese Entwicklung zwar nicht für positiv. Ich glaube aber nicht, dass sich durch die Musikplayer wirklich eine Art von Dopingeffekt erzielen lässt", betont Milde.

Wahrnehmung

Mit dem Verbot in den Eliteklassen will der USATF dem Laufevent-Experten zufolge vermutlich lediglich verhindern, dass Läufer während des Musikhörens in ihrer Wahrnehmung von äußeren Einflüssen wie etwa Autogeräuschen oder Lautsprecherdurchsagen eingeschränkt werden. "In der Bundesrepublik gilt das Reglement des Internationalen Leichtathletikverbandes. Eine spezielle Regel, die Marathonläufern den Einsatz elektronischer Geräte verbietet, gibt es hierzulande nicht", so Milde abschließend.

Apple braucht Windows 7 nicht zu fürchten

Microsofts kommendes Betriebs Windows 7 wird Langzeitkonkurrenten Apple keine Umsatzeinbußen bescheren, zitiert das Branchenmagazin ComputerWorld den Wall Street-Analysten Brian Marshall von Broadpoint AmTech.

Demnach habe er die vergangenen vier Windows-Markteinführungen analysiert und sei dabei auf keine negativen Korrelationen mit Mac-Verkäufen gestoßen. "Tatsächlich erweisen sich Microsofts Markteinführungen als verzögerte Beschleuniger für Mac-Verkäufe aus", sagt Marshall.

Treibsatz

Der Absatz von Mac-Sytsemen erfuhr nach dem missglückten Start von Windows Vista den größten Schub. Doch auch Microsofts Betriebssysteme davor hätten sich laut dem Analysten meist positiv für Apple ausgewirkt. Windows 98 (Juni 1998), Windows 2000 (Februar 2000), Windows XP (Oktober 2001) und Vista (Jänner 2007) schienen mit Ausnahme von Windows 2000 die Kundschaft zu Apple getrieben zu haben.

Sonderstellung

Weshalb Apple dazu im Stande ist, neuem Wettbewerb Stand zu halten, führt Marshall auf den relativ kleinen Marktanteil Apples zurück. Dadurch sei der Konzern unabhängig von anderen in er Industrie. Dies würde sich mit zunehmender Größe allerdings ändern. Den Wendepunkt würde die 10-Prozent-Marke darstellen. Diesen Marktanteil dürfte sich Apple in den kommenden fünf Jahren sichern, prognostiziert der Experte. "Die nächste Version von Windows könnte ein Risiko für Apple darstellen, Windows 7 wird aber keine Auswirkungen haben", meint Marshall.

Konstantes Wachstum

Windows 7 wird ab dem 22. Oktober für Privatkunden erhältlich sein. Bis dahin und darüber hinaus erwartet Marshall, dass Apple sein Wachstum fortsetzen wir können. Preisnachlässe bei der Laptop-Schiene dürften sich im Zeitraum "Juli bis September" bei den Absätzen bemerkbar gemacht haben. Der Analyst rechnet mit 2,8 Millionen verkauften Macs und einem Wachstum von 7 Prozent. Weitere Preiskürzungen und vielleicht eine Wiederbelebung der MacBook-Serie könnte für weiteres Wachstum sorgen.

Verjüngungskur der aktuellen Produkte

Gerüchte um neue Produkte gehören beinahe zum Alltag wenn es um den US-Computerkonzer Apple geht. Doch nun berichtet auch das US-Magazin Wired über mögliche neue Mac-Rechner und damit einhergehend ein gezieltes Upgrade der Apple-Computer.

Abseits des Tablet-Mac

Während sich die Öffentlichkeit seit Monaten den Gerüchten und Meldungen über einen möglichen Tablet-Mac widmet, der übrigens Anfang 2010 nun auch wirklich in den Handel kommen soll, dürfte man sich bei Apple seinen aktuellen Produkten und der Weiterentwicklung selbiger verschrieben haben. Laut US-Medienberichten sollen demnach neue Modelle und Spezifikationen der aktuellen Produkte in Kürze in die Apple Stores kommen.

Dünnere "groovigere" iMacs

Wenn es nach dem Lebenszyklus der iMacs geht - Apple bringt etwa alle 7 Monate neue Modelle, so steht in Kürze eine entsprechende Ankündigung ins Haus. Es soll sich dabei um dünnere, "groovigere" iMacs handeln, berichtet Wired. Der Gerüchteküche zufolge wird es sich um ein "organischeres Design mit abgerundeten Kanten" handeln. Neue iMacs scheinen durchaus logisch, zudem ist auch ein Inserat aufgetaucht, das diese Gerüchte untermauert. Darin hieß es: "iMac: Ultra Thin 20 & 24 inch models. From only €1099. Apple Store.” Unter anderem soll es im Zuge des Upgrades auch einen Umstieg von den Dual-Core- auf Quad-Core-Chips geben.

Neue MacBook Pros

Das neue Design und neue Features sollen zudem auch in ein überarbeitetes MacBook Pro-Modell einfließen. Auch hier soll das gänzlich überarbeitete Design wieder Schwung in die Serie bringen. Auch die MacBook-Serie soll überarbeitet und dann leichter und dünner werden. In den USA wird derzeit heftig über die möglichen Farben diskutiert. Möglich scheint hier einiges Neues.

Multitouch-Maus

Auch eine neue Maus wird es geben, so die US-Medien. Es soll sich dabei um eine neuartige Multitouch-Maus handeln, die das Ende der "Mighty Mouse" einläuten soll. Auch der Mac Mini wird aufgefrischt und mit neuen Komponenten ausgestattet. Zudem soll der Mac Mini auch noch deutlich im Preis sinken, um so eine attraktive Einstiegsmöglichkeit in die Apple-Welt zu bieten.

Freitag, 9. Oktober 2009

Zeichen stehen gut für Apple Tablet


In Cupertino bereitet man sich mit einem neuem Produkt-Marketing-Chef offenbar für den Launch des Tablets vor

1993 hat es Apple schon einmal mit einem kleinen Tablet, bzw. damals PDA genannt, versucht. Der Newton war seiner Zeit allerdings um Jahre voraus und den PDA-Markt eroberte einige Jahre später Palms Pilot. Nun will man es in Cupertino Insider-Informationen zufolge wieder mit einem zeitgemäßen Tablet versuchen. Auch wenn der Konzern nichts bestätigen will, sprechen mehrere Hinweise dafür. Nun hat sich Apple einen ehemaligen Entwickler des Newton als neuen Vice President of Produkt Marketing an Bord geholt.

Michael Tchao

Wie sich Blogger Brad Stone von Apple bestätigen ließ ist Michael Tchao am Montag nach 15 Jahren in das Unternehmen zurückgekehrt. Er wird direkt an Senior Marketing-Chef Phil Schiller berichten. Zuletzt zeichnete Tchao als General Manager von Nike Techlab verantwortlich, wo die Nike+-Produkte zur Integration von Sportschuhen und iPods entwickelt werden.

Light Peak: Eine Idee von Apple?

Eine Schnittstelle für alles

Mit Light Peak sollen in Zukunft Schnittstellen wie USB, Firewire, Display-Anschluss sowie Ethernet durch eine einzige optische Verbindung ersetzt werden können. Sowohl Sony als auch Apple unterstützen Intels Arbeit. Der Konzern hat die Technologie am Intel Developer Forum präsentiert. Apple soll die Technologie jedoch in Auftrag gegeben haben. Die Gespräche dafür seien persönlich zwischen Apple-CEO Steve Jobs und Intel-Chef Paul Otellini geführt worden.

100 Gbit/s

Die ersten Macs mit Light Peak könnten nach den Informationen der Blogger bereits Ende nächsten Jahres zu Apples Back-to-School-Programm auf den Markt kommen. 2011 sei zudem eine mobile Variante für iPhone und Co geplant, die weniger Strom verbrauchen soll. Während momentan noch eine Übertragung von 10 Gbit/s erreicht wird, soll die Geschwindigkeit in Zukunft auf 100 Gbit/s erhöht werden. Engadget glaubt, dass Apple den neuen USB-Standard 3.0 auslassen und direkt auf Light Peak wechseln könnte.