Dienstag, 8. Dezember 2009

Garantieverlust durch Rauchen vorm Mac

Apple-Service soll in zwei Fällen Reparatur abgelehnt haben, da Rechner Passiv-Rauch ausgesetzt waren

Während Österreich bekanntlich als eines der letzten Raucherparadiese gilt, ist man in den USA bekanntlich besonders streng, was das Qualmen angeht. Einem Bericht von Consumerist zufolge, ist bei zwei Mac-Nutzern die Garantie erloschen, weil sie in der Nähe ihrer Computer geraucht haben.

Gesundheitsrisiken

Beide User sollen unabhängig voneinander einen iMac bzw. ein MacBook mit verlängerter Garantie zur Reparatur gebracht haben. Nachdem man beim Service jedoch herausgefunden habe, dass die Computer Zigarettenrauch ausgesetzt gewesen seien, sei die Reparatur verweigert worden und die Garantie erloschen. Als Grund seien "Gesundheitsrisiken durch Passiv-Rauch" angegeben worden.

Kein Hinweis in Garantie

Nikotin werde von der Operational Safety and Health Administration (OSHA) als biologisch gefährlicher Stoff gelistet und kontaminierte Rechner könnten daher nicht repariert werden, habe ein Apple-Mitarbeiter gegenüber einer betroffenen Kundin erklärt. In der verlängerten Garantie würde darauf jedoch nicht hingewiesen. Während der MacBook-User sein Notebook selbst reparieren konnte, bleibe der iMac-Nutzerin nur die Möglichkeit die Reparatur selbst zu bezahlen.

MacPro noch schneller

Update bringt flottere Prozessoren und größere Festplatten - Upgrade nicht gerade billig

Apple hat still und heimlich sein Flaggschiff "Mac Pro" auf Vordermann gebracht. Die Taktrate des Vierkernprozessors wurde von 2,93 auf maximal 3,33 GHz gesteigert. Allerdings schlägt das Upgrade teuer zu Buche. Im Vergleich zum Basismodell mit 2,66 GHz kostet das hochgetaktete Top-Modell gut 1.000 Euro mehr.

Mehr Platz

Neu ist auch, dass man nun für jede der maximal vier Festplatten eine Kapazität von 2 Terabyte wählen kann. Das Upgrade von den standardmäßigen 640 GB auf 2 TB kostet immerhin 315 Euro, jede weitere 2 TB-Platte wird mit 495 Euro verrechnet.

Apple hat sich den Namen "TabletMac" gesichert


Namensrechte wurden von einem US-Unternehmen auf Apple überschrieben

Apple hat den Namen "TabletMac" von dem US-Unternehmen Axiotron übernommen. Das Unternehmen bietet zu Tablets umgebaute MacBooks an. 2007 hatte Axiotron dieses modifizierte MacBook unter dem Namen TabletMac angeboten. Mittlerweile wurden die Rechte jedoch an Apple übertragen, wie MacRumors entdeckt hat.

Hinweis auf den Namen?

Der Schritt könnte ein weiterer Hinweis darauf sein, dass man in Cupertino einen Tablet-Computer entwickelt. Dass ein derartiges Produkt tatsächlich unter dem Namen TabletMac auf den Markt gebracht wird, ist allerdings zweifelhaft. Gerüchten zufolge soll das Gerät mit iPhone OS und nicht mit Mac OS X laufen. In diesem Zusammenhang tauchte bereits iPad als möglicher Name auf. Außerdem ist das Wort "Mac" bei Apples mobilen Rechnern vorangestellt.

Keine Missverständnisse

Apple hat sich den Namen also wohl eher deshalb gesichert, damit keine Missverständnisse aufkommen können. Axiotrons umgemodeltes MacBook wird nun unter dem Namen ModBook angeboten.

Blackrain "knackt" iPhone unter drei Minuten

Über 20.000 entsperrte iPhone im Netz der Mobilkom - Katz-und-Maus-Spiel zwischen Apple und den Hackern

Im Juni 2007 brachte Apple sein iPhone auf den Markt. Seither hat das Handy nicht nur den Telekommunikationsmarkt umgekrempelt, sondern hat Kultstatus erreicht. Allein der drittgrößte heimische Mobilfunker Orange hat seit September 2008 über 90.000 iPhones verkauft. So Pressesprecher Tom Tesch am Montag zum Webstandard.

20.000 entsperrte iPhones im Netz der Mobilkom

Neben Orange bietet auch noch T-Mobile das Apple-Gerät an, außerdem sind zahlreiche entsperrte Endgeräte im Umlauf. So finden sich im Netz des Marktführers Mobilkom aktuell über 20.000 entsperrte iPhones. Bei "3" sind es 10.000. Die meisten dieser Handys werden hauptsächlich aus den USA oder Kanada "importiert". Dank niedrigem Dollarkurs, sind iPhones in den beiden Ländern „günstig" zu erstehen - und zahlreiche Touristen schlagen zu.

Volkssport

Das Hacken des Handys hat sich zum Volkssport entwickelt. Mit dem einfach zu benutzenden Programm Blackrain lassen Apple-Handys in Windeseile - unter drei Minuten - knacken. Der Fachbegriff dafür wurde "jailbreaken" getauft. Dadurch ist es nicht nur möglich die Mobilfunkbindung zu umgehen, sondern man kann auch Software aufspielen, die nicht von Apple autorisiert wurde. Etwa Programme die das Iphone in einen Wlan-Router verwandeln oder die die Nutzung von Voice-over-IP-Anwendungen, wie Skype, über UMTS-Netz erlauben.

Katz-und-Maus-Spiel

Seitdem das iPhone im Handel ist, gibt es ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Apple und den Hackern. Mit jedem Software-Update von Apple, laufen unachtsame Benutzer gehackter iPhones Gefahr, ihr Gerät außer Gefecht zu setzen. Allerdings ist es der Hacker-Community bisher immer gelungen sämtliche Sicherheitsmaßnahmen von Apple zu umgehen.

Apple testet bereits nächste iPhone-Generation

Feldversuch in San Francisco im Gange - Neues Modell trägt Identifikation "iPhone3,1"

Wie MacRumors berichtet, hat Apple bereits mit den Feldversuchen für die kommende iPhone-Generation begonnen. Die Seite stützt sich dabei auf Informationen des App-Entwicklers Pandav, wonach im November erstmals iPhones mit der internen Versionsnummer 3,1 das hauseigene Programm iBart genutzt haben. iBart ist ein Info-Dienst für Nutzer des Öffentlichen Transportsystems San Franciscos.

Analysiert

Pandav bezieht seine Statistiken von PinchMedia, dass iPhone-Nutzerstatistiken auf die spezifischen Modelle des Handys herunterbricht. Das erste iPhone trägt die Identifikation "iPhone1,1", das iPhone 3GS wird als "iPhone2,1" erkannt. Beim entdeckten "iPhone3,1" müsse es sich demnach um ein neues Modell handeln. Vermutlich werden zurzeit Beta-Tester damit beauftragt, das neue iPhone unter realen Bedingungen zu testen.

Wann?

Die Tests geben Rückschluss auf die Markteinführung des neuen iPhones. Das iPhone 3GS wurde bereits im Oktober 2008 im Feld getestet und erschien im Juli 2009, daher wird das kommende iPhone für Mitte 2010 erwartet.

Dienstag, 10. November 2009

Mac OS X 10.6.2 da: Atom-Chips draußen


Apple hat das Update veröffentlicht, das über 40 Fehler behebt und nun doch keine Atom-Prozessoren mehr unterstützt

Nach dem Hin und Her mit den Developer Builds der neuen Version Snow Leopard in den vergangenen Tagen ist es nun offiziell: Apple hat Mac OS X 10.6.2 veröffentlicht und sperrt damit Intels Atom-Prozessoren aus.

Netbooks starten nicht mehr

Laut OSXDaily berichten zahlreiche User in Foren nach dem Update auf den neuen Schneeleoparden, dass ihre Netbooks mit Atom-Chip nicht mehr richtig funktionieren. Demnach bleiben die Systeme im Boot-Prozess hängen und versuchen immer wieder einen Neustart. Man geht aber davon aus, dass die Modder-Community in Kürze einen Workaround präsentieren wird. Bis dahin wird Nutzern empfohlen, das Update nicht zu installieren. Offizielle Angaben seitens Apple gibt es dazu nicht. Laut dem Unternehmen darf das Betriebssystem nur auf eigener Hardware installiert werden.

Über 40 Fehler behoben

Alle Besitzer mit einem offiziellen Mac sollten die Aktualisierung jedoch rasch einspielen. Mit dem Update wird unter anderem ein Fehler behoben, der zu Datenverlusten bei Gast-Accounts führt. Insgesamt werden über 40 Fehler ausgebügelt, die generell das Betriebssystem aber auch Probleme in Mail, MobileMe und Safari sowie mit Grafik, Druck und Netzwerken betreffen. Das Update wird ab sofort über die automatische Update-Funktion verteilt.

Parallels Desktop 5 für Mac: Mehr Leistung für Windows 7 und Spiele

Neue Version der Virtualisierungssoftware erschienen

Parallels hat die neueste Version seines Virtualisierungsprogramms Parallels Desktop 5 für Mac veröffentlicht. Die Software erlaubt den parallelen Betrieb von Windows oder Linux auf einem Apple-Computer. Der Hersteller verspricht mehr als 70 neue Features sowie eine vollständige Unterstützung von Windows 7 samt Aero-Benutzeroberfläche.

Schneller

Der Virtualisierungsspezialist betont eine 7-fach höhere Grafik-Performance für Spiele und 3D-Programme im Vergleich zur Vorgängerversion dank Unterstützung von DirectX 9Ex mit Shader Model 3 und OpenGL 2.1 für Windows 7. Unterstützt werden des Weiteren bis zu 8 virtuelle CPUs, 64-bit Windows und Snow Leopard Server 64-bit.

Die Interoperabilität wurde ebenfalls verbessert. So wurde das formatgetreue Kopieren und Einfügen von Texten und Layouts inklusive Bildern über Betriebssystemgrenzen hinweg ermöglicht.

Preis und Verfügbarkeit

Parallels Desktop 5 für Mac ist ab sofort verfügbar. Die Vollversion schlägt mit 79,99 Euro zu Buche.