Freitag, 12. September 2008

Legal entsperrte iPhones bei Amazon

Apple weicht von seiner bisherigen Vertriebsstrategie bei seinem Smartphone ab - Für österreichische KundInnen wird der Preis bei rund 755 Euro liegen
Der Online-Händler Amazon wird in Kürze auch entsperrte iPhones in Deutschland und Österreich anbieten. Während Amazon entsprechende Gerüchte bereits bestätigt hat, steht eine Statement von SeitenApples noch aus.

Kein Simlock

Der freie Verkauf über Amazon bedeutet einen großen Strategiewechsel für Apple. Immerhin würden die Smartphones dann ohne Simlock und verpflichtenden Providervertrag in den Handel gelangen. Für österreichische Amazon-KundInnen soll das freie iPhone rund 755 Euro kosten.

Noch kein Aufschrei

Auch T-Mobile und One/Orange haben bislang noch keine Statements zu dem Amazon-Apple-Deal abgegeben. Immerhin sind diese beiden Provider in Österreich die bisher einzig offiziellen iPhone-Vertriebsstellen. In der Schweiz werden Wertkarten-iPhones bereits ab 470 Euro angeboten.

Mittwoch, 10. September 2008

Der neue iPod nano


Apple hat am Dienstag die neue, vierte Generation des iPod nano vorgestellt. Der neue iPod nano verfügt über ein neues Design mit einem Zwei-Zoll-Display und einer abgerundeten Aluminium- und Glas-Abdeckung.

Steve Jobs betonte bei der Vorstellung, dass es sich um den "schmalsten iPod der Welt" handelt. "Der iPod nano ist der beliebteste Digital Music Player der Welt und wir haben ihn zum Weihnachtsquartal noch besser gemacht", so der Apple-Chef.

Der Neue besitzt eine überarbeitete Bedienoberfläche, ein hochauflösendes Breitbild-Display und einen eingebauten Beschleunigungssensor, der bei Drehung des Geräts automatisch in die Cover Flow-Ansicht oder bei leichtem Schütteln in den Shuffle-Modus wechselt.

Laut Apple bietet das Gerät bis zu 24 Stunden Musik- oder vier Stunden Video-Wiedergabe und ist weltweit ab sofort als Acht-GB-Modell für 149 Euro und als 16-GB-Modell für 199 Euro erhältlich.

Beide Modelle kommen in den Farben Silber, Lila, Blau, Grün, Orange,  Gelb, Pink, als (Product)RED-Special-Edition und in Schwarz. 

Apple erkennt iPod Erfinder an

atentrechtstreit: Kane Kramer hat schon 1979 im Alter von 23 Jahren den ersten iPod-Prototyp gebaut

Einem Bericht der Daily Mail zufolge hat Apple den Engländer Kane Kramer nun im Rahmen eines Patentrechtstreits als Schöpfer des trendigen MP3-Players bestätigt. Kramer hat schon 1979 im Alter von 23 Jahren den ersten iPod-Prototyp gebaut. Diesen nannte er zwar IXI, und er konnte gerade mal dreieinhalb Minuten Musik abspielen. Da seine Firma 1988 das Geld für die Verlängerung des Patents fehlte, gab er es für die allgemeine Nutzung frei.

An der Seite von Apple

Nun stand Kramer Apple zur Seite, um zu belegen, dass das Unternehmen mit dem iPod keine fremden Patente verletzt habe. Außer einem Beraterhonorar für eine Aussage vor Gericht hat Kramer noch kein Geld für seine Schöpfung von Apple bekommen. Das könnte sch ändern - laut Daily Mail laufen Verhandlungen zwischen Apple und Kramer.

Eindeutig

Das Gerät ist aber auch optisch eindeutig als Urahn der heutigen Modelle erkennbar.

Freitag, 5. September 2008

iPhone ist für Unternehmen nicht geeignet

Studie von Berlecon Research und Fraunhofer ESK meldet Probleme bei Vertragsbindung, Administrierbarkeit und Sicherheit

Unternehmen sollten mit der Einführung des iPhones warten, bis die bestehenden Hürden für Geschäftskunden abgebaut sind. Kritik wird vor allem daran geübt, dass die Administrierfunktionen zu wünschen übrig lassen. Obwohl das iPhone seit einigen Wochen mit der Firmware Version 2.0 auf dem Markt ist und Apple mit Businessfunktionen jetzt auch auf Geschäftskunden abzielt, stehen dem Einsatz noch große Hürden entgegen. Zu diesem Schluss kommt eine am Mittwoch, von Berlecon Research zusammen mit der Fraunhofer ESK veröffentlichte Untersuchung.

Anforderungen

"Indem Apple noch immer zu wenig die Anforderungen von Geschäftskunden adressiert und sein gesamtes Vertriebsmodell in Deutschland auf die Exklusivpartnerschaft mit T-Mobileausrichtet, ist das iPhone für viele Unternehmen noch nicht geeignet. Da müsste man offener agieren, um weitere Marktanteile im Enterprise-Segment zu sichern", sagt Berlecon-Research-Geschäftsführerin Nicole Dufft gegenüber pressetext. Laut Dufft sei dies in Hinblick auf Geschäftskunden, die bereits Rahmenverträge mit anderen Mobilfunkern geschlossen haben ein "wichtiges Problem", das häufig zum Ausschlusskriterium wird. Zudem wird das Problem zusätzlich dadurch verstärkt, dass von T-Mobile keine speziellen Businesstarife für das iPhone bzw. eine Integration in bestehende Rahmenverträge angeboten wird. Einen weiteren Hemmschuh verorten die Fachleute in der eingesetzten Groupware, die ActiveSync unterstützen muss

Preissenkung von iPods & neue Modelle

Apple "Rock"-Event wirft seine Schatten voraus - Langerwartetes Update der MacBooks wird nicht kommen

ExpertInnen, AnalystInnen und JournalistInnen erwaren in der kommenden Woche offizielle Ankündigungen des Computerkonzerns Apple in Bezug auf seine Musikplayerserie "iPod". Auf einem Event am 9. September, mit dem Titel "Let's Rock", werden MedienvertreterInnen die Pläne für die kommende Strategie des Konzerns erfahren, so zahlreiche US-Medien und Agenturen.

"Playing soon"

Auf der Einladung zum "Rock"-Event war ein Bild eines Mannes zu sehen, der in die Luft springt und dabei iPod hört, dazu der Bildtext "Playing soon". Wie gewohtn gibt es keinerlei weitere offizielle Details zum Event oder den möglichen Ankündigungen.

"Es geht um neue iPods"

"Es wird um neue iPods gehen. Das ist 100-prozentig sicher", so Needham & Co-Analyst Charles Wolf gegenüber Reuters. "Die einzige Frage, die ich nicht beantworten kann, ist, obes auch neue MacBooks zu sehen geben wird."

Keine Revolution

Wolf erwartet keine großen Würfe - "Ich erwarte nichts Revolutionäres". Aber die Änderungen werden auf jeden Fall auffällig sein. So müssen vor allem die iPod Touch-Modelle einer Verjüngungskur und einer Preissenkung unterzogen werden. Immerhin ist nun das iPhone in den USA schon wesentlich billiger zu haben, als der Multimediaplayer.

Freitag, 30. Mai 2008

Was bringt das neue iPhone?

UMTS, GPS, mehr Megapixel? - Apple wird vor allem an der Preisschraube drehen müssen, will man die gesteckten Ziele erfüllen

Am 9. Juni soll der kalifornische Konzern Apple den Nachfolger seines viel beworbenen Mobiltelefons iPhone vorstellen - rund ein Jahr nachdem die erste Version des Touchscreen-Handys auf den Markt kam. Die Vorschusslorbeeren der Presse waren groß: Eine neue Kategorie von Mobiltelefonen, hieß es da nicht selten. In der Tat stach vor allem das Design und die neuartige Benutzeroberfläche hervor, ein tatsächlicher Mehrwert erschloss sich in erster Linie allerdings nur für sehr Internet-affine Nutzer. Dem zu wider verfügt das aktuelle iPhone aber nicht über die notwendige mobile Breitband-Anbindung über UMTS/HSDPA. Die WLAN-Unterstützung macht das mobile Surfen auf dem Handy zu einer ziemlich statischen Angelegenheit.

Zu teuer

Auch am wettbewerbsverwöhnten europäischen Markt wurde Apples Handy ob der technischen Mängel und des hohen Preises von bis zu 500 Euro plus Vertragsbindung an exklusive Mobilfunker weniger freudig aufgenommen, als erwartet. So ist der Absatz nach einem Schnellstart in den USA auf etwa 600.000 iPhones pro Monat zurückgegangen. Das selbst gesteckte Ziel von 10 Millionen Einheiten 2008 ist damit in weite Ferne gerückt.

Lösung?

Von einem reißenden Erfolg kann also noch lange nicht gesprochen werden. Um die eigenen Zielvorgaben erreichen zu können, wird man sich sehr anstrengen müssen, so die Bedenken eines Analysten von Charter Equity Research im Gespräch mit der New York Times. Vom Mitmischen am Handymarkt sei noch keine Rede - Nokia würde in einer Woche mehr Handys verkaufen, als Apple bisher insgesamt abgesetzt hat. Was kann Apple also tun, um dem Hype gerecht zu werden und den Durchbruch zu erzielen?

UMTS

Um dem Slogan "das Internet in der Hosentasche" auch genüge zu tun, wird Apple laut den Aussagen diverser Mobilfunkkonzerne UMTS in das neue Modell integrieren. Damit ist dem Konzern der Sieg allerdings nicht gewiss. Marktbeobachter glauben, Konzernchef Steve Jobs wird mehr präsentieren müssen, als schnellere Chips. Tech-Blogs und Insider-Seiten gehen derweil von einem etwas schlankeren Design aus, sowie einer besseren Kamera, die nun auch Videos aufzeichnen können soll. Auch GPS-Daten soll der neue Alleskönner verarbeiten können.

Preisfrage

Bei allen technischen Finessen dürfte Apple jedoch nicht um eine aggressivere Preisgestaltung umhin kommen, will man auf Kundenfang gehen. Wie sich schon beim iPod zeigte, verkaufen sich günstigere und abgespeckte Versionen des Originals deutlich besser. Ob dieser Schluss ein "iPhone Nano" impliziert, sei dahingestellt. Analysten gehen zumindest davon aus, dass sich Apple vom bisherigen Verkaufsmodell wenigstens teilweise verabschieden wird. Das neue Gerät könnte wesentlich größere Verbreitung erfahren, würde es von mehreren Mobilfunker angeboten. Wie auch bei Handys anderer Hersteller würde dann der Wettbewerb für bessere Preise und eine höhere Marktdurchdringung sorgen. 

Donnerstag, 29. Mai 2008

Die Aktualisierung soll mehrere Probleme mit der Stabilität des Systems beheben und beinhaltet die letzten Sicherheitsupdates
Apple hat ein weiteres Update für sein aktuelles Betriebssystem veröffentlicht. Die Aktualisierung auf Mac OS X 10.5.3 steht über das Software-Update und über die Support-Seite zum Download zur Verfügung und soll mehrere Probleme und Sicherheitslücken beheben.

Verbesserung der Performance

Unter anderem werden eine Störung der Video- und Audiowiedergabe auf bestimmten USB-Geräten und ein Fehler bei der Anzeige einiger Laufwerke im Finder behoben. Auch die Zuverlässigkeit von Time Capsule und die Kompatibilität zu Time Machine werden verbessert. Weitere Aktualisierungen betreffen iCal, iChat, das Adressbuch, Automator, Mail und Spaces.

Security Updates

Das Software-Update enthält alle bislang veröffentlichten Patches, die unter anderem Probleme in Safari, QuickTime, iPhoto, Mac OS X sowie der iPod- und iPhone-Software beheben.