
Musikkonzerne verhandeln mit Apple über ein neues Geschäftsmodell, das Kunden gegen einen Preisaufschlag beim iPod-Kauf unbegrenzten Zugang zu iTunes bietet.
Apple führt derzeit mit den Major-Lables Gespräche über ein neues Geschäftsmodell, das Premium-Kunden unbegrenzten Zugang zum Musikkatalog von iTunes bieten könnte. Einem Bericht der Financial Timeszufolge, sollen Kunden dafür beim Kauf eines iPod oder des iPhones einen Preisaufschlag zahlen.
Die Musikkonzerne versprechen sich von dem Geschäftsmodell stabilere Umsätze, während Apple auf eine Steigerung der Geräteverkäufe hoffen könnte. Die Musikindustrie hat nach wie vor mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen. Das iPhone hat sich trotz des medialen Echos noch nicht zum Kassenschlager à la iPod entwickelt. Laut Marktforschern seien Kunden dazu bereit bis zu 100 Dollar mehr pro Gerät zu bezahlen, wenn sie dafür unbegrenzten Zugang zum Musikangebot erhalten.
Dem Bericht zufolge diskutiere Apple auch ein zweites Modell in Form eines Monatsabo für etwa 7 bis 8 Euro. Dafür sollen Kunden ebenfalls unbegrenzten Zugang zu iTunes erhalten und bis zu 50 Lieder pro Jahr dauerhaft speichern können. Da die Abrechnung über die Telefonrechnung erfolgen soll, käme dieses Modell jedoch nur für das iPhone infrage.